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Baum
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Als Baum (von westgermanisch mittelhochdeutsch, althochdeutsch boum, Herkunft ungeklärt,cite-ref-1[1] Teil der Swadesh-Liste) wird im allgemeinen Sprachgebrauch eine verholzte Pflanze verstanden, die aus einer Wurzel, einem daraus emporsteigenden, hochgewachsenen Stamm und einer belaubten oder benadelten Krone besteht.
Die Botanik definiert Bäume als ausdauernde und verholzende Samenpflanzen, die eine dominierende Sprossachse aufweisen, die durch sekundäres Dickenwachstum an Umfang zunimmt. Diese Merkmale unterscheiden einen Baum von Sträuchern, Farnen, Palmen und anderen verholzenden Pflanzen. Im Gegensatz zu ihren entwicklungsgeschichtlichen Vorläufern verfĂźgen die meisten Bäume zudem Ăźber wesentlich differenziertere Blattorgane, die mehrfach verzweigten Seitentrieben (Lang- und Kurztrieben) entspringen. Stamm, Ăste und Zweige verlängern sich jedes Jahr durch Austreiben von End- und Seitenknospen, verholzen dabei und nehmen kontinuierlich an Umfang zu. Im Gegensatz zum Strauch ist es besonderes Merkmal der Bäume, dass die Endknospen Ăźber die Seitenknospen dominieren (Apikaldominanz) und sich dadurch ein vorherrschender Haupttrieb herausbildet (Akrotonie).
Contents
⢠Definitionen
⢠Systematik
⢠Morphologie
⢠Wachstum
⢠Alter
⢠Schädigungen
⢠Stamm
⢠Wurzel
⢠Blätter
⢠Blßten
⢠Physiologie
⢠Wuchs
⢠Wasserleitung
⢠Ăkologie
⢠Wald
⢠Nutzung
⢠Superlative
⢠Siehe auch
⢠Filmografie
⢠Literatur
⢠Kulturgeschichte
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Definitionen
Bäume werden teils Ăźber ihre HĂśhe definiert; wobei kleinere Pflanzen zwischen 0,5 und 5 bis 10 Metern dann als Sträucher abgegrenzt werden, die genauen MindesthĂśhen kĂśnnen jedoch stark variieren.cite-ref-2-4-0[4] GroĂe krautige Pflanzen, die kein Holz bilden, wie Papaya oder Banane, wĂźrden in diesem weiten Sinne ebenfalls als Bäume gelten.cite-ref-1-3-1[3]
Eine häufig verwendete engere Definition besagt, dass ein Baum einen verholzten Stamm besitzt, der durch sekundäres Wachstum entsteht, also jedes Jahr durch Dickenwachstum nach auĂen zunimmt, zusätzlich zum primären Längenwachstum an der Spitze.cite-ref-2-4-1[4] Nach dieser Definition gelten Bananen und Papayas unabhängig von HĂśhe, Wuchsform oder Stammdicke nicht als Bäume. Ebenso wĂźrden Einkeimblättrige wie Josuabäume, Bambusse und Palmen, die kein sekundäres Wachstum haben und kein echtes Holz mit Jahresringen bilden, nicht als Bäume gelten, obwohl sie unter lockereren Definitionen oft eingeschlossen werden.cite-ref-0-2-1[2]
Entwicklung in der Erdgeschichte
Die Voraussetzungen fßr die Entstehung und Verbreitung der Bäume waren:
1. die Entwicklung des Kormus (Differenzierung zwischen Blatt, Spross und Wurzel) als Organisationsform der hĂśheren Pflanzen,
2. die Entwicklung des Samens als Fortpflanzungsmethode,
3. die Entwicklung des Lignins fĂźr die Bildung von Dauergewebe,
4. die Entwicklung des sekundären Dickenwachstums fßr die Bildung mehrjähriger Organismen.
Die Vorläufer der Bäume kennt man aus dem Karbon. Sie gehĂśrten zu den Schachtelhalmgewächsen, den Bärlappgewächsen und den Farnen. Sie besaĂen verholzte Stämme, die auch ein sekundäres Dickenwachstum aufwiesen. Fossile Gattungen sind beispielsweise Lepidodendron und Sigillaria. Die verdichteten Sedimente dieser Wälder bilden die Steinkohle.
Die weitere Evolution der Pflanzen brachte im Perm die Samenpflanzen hervor. Die Nacktsamer breiteten sich als erste Bäume rasch aus, erreichten wohl in der Trias (vor etwa 200 Millionen Jahren) ihre grĂśĂte Artenvielfalt, bis sie im Paläogen (vor etwa 60 Millionen Jahren) von den Angiospermen in ihrer Bedeutung abgelĂśst wurden.cite-ref-6[6] Von den bekannten 220.000 BlĂźtenpflanzen sind etwa 30.000 Holzarten, so dass etwa jede achte BlĂźtenpflanze ein Baum oder Strauch ist. Die meisten Baumarten zählen zu den Bedecktsamern (Angiospermen). Die Gymnospermen (Nacktsamer) umfassen nur ungefähr 800 Arten, bedecken aber immerhin ein Drittel der Waldfläche der Erde.
Die globale Verteilung der Baumarten wurde vor allem durch die klimatischen Verhältnisse und durch die Kontinentalverschiebung geprägt. Während zum Beispiel die Buchengewächse (Fagaceae) eine typische Familie der Nordhemisphäre sind, ist beispielsweise die Familie Podocarpaceae vorwiegend in der Sßdhemisphäre verbreitet. Die heutige natßrliche Artenverteilung wurde stark von den quartären Eiszeiten beeinflusst. Das gleichzeitige Vordringen der skandinavischen und alpinen Gletschermassen Europas hat zu einer Verdrängung zahlreicher Spezies gefßhrt und die im Vergleich zu Nordamerika auffällige Artenarmut in Zentraleuropa verursacht. So stehen etwa der einzigen in den montanen Regionen Mitteleuropas heimischen Fichtenart, der Gemeinen Fichte (Picea abies), zahlreiche Fichtenarten auf dem nordamerikanischen Kontinent gegenßber.
Systematik
BaumfĂśrmige Lebensformen kommen in verschiedenen Pflanzengruppen vor: âEchteâ Bäume sind die Laubbäume unter den Bedecktsamern und die baumfĂśrmigen Nacktsamer, zu denen Nadelholzgewächse wie die Koniferen gehĂśren, aber auch Ginkgo biloba (als einziger noch existierender Vertreter der Ginkgogewächse) sowie zahlreiche Vertreter der fiederblättrigen Nacktsamer (Cycadophytina). EigentĂźmlichster Baum ist wohl die in Namibia vorkommende Welwitschia mirabilis, deren Stamm im Boden verbleibt. Daneben kĂśnnen auch die Palmen und die Baumfarne eine baumähnliche Form ausbilden. Diese Gruppen besitzen aber kein echtes Holz (sekundäres Xylem) und gelten daher nicht als Bäume. Eine Sonderstellung nimmt der Drachenbaum (Dracaena) ein. Dieser gehĂśrt zwar zu den Einkeimblättrigen, hat aber ein atypisches sekundäres Dickenwachstum.
Baumähnliche Formen finden sich hauptsächlich in rund 50 hÜheren Pflanzenfamilien. Dagegen fehlt die Baumform bei Algen, Moosen, Liliengewächsen, Iridaceae, Hydrocharitaceae, Orchideen, Chenopodiaceae, Primelgewächsen und meist auch bei den Convolvulaceae, Glockenblumengewächsen, Cucurbitaceae, Doldengewächsen, Saxifragaceae, Papaveraceae, Ranunculaceae oder Caryophyllaceae.
Bäume kommen heute innerhalb der Nacktsamer (Gymnospermae) einerseits in Form der Ginkgoopsida mit der Art Ginkgo, andererseits der nadelblättrigen Nacktsamer (Coniferopsida, âNadelbäumeâ) vor. Dominiert werden die Arten vor allem von der Ordnung Pinales mit den Familien Pinaceae (Fichten, Kiefern, Tannen, Douglasien, Zedern, Lärchen, Goldlärche), Cupressaceae (Zypressen, Scheinzypressen, Sumpfzypressen, Lebensbäume, Wacholder, Mammutbäume), Podocarpaceae (Steineiben, Harzeiben), Araucariaceae (Araukarien, Kauri-Bäume), Taxaceae (Eiben) und Cephalotaxaceae (Kopfeiben).
Viele Baumarten kommen aber auch innerhalb der Bedecktsamer (Angiospermen) vor. Die verschiedenen Unterklassen haben hier unterschiedliche Laubbaumtypen hervorgebracht. Zu den bedeutendsten gehÜren die Buchengewächse (Fagaceae), zu denen neben den Buchen (Fagus spp.) auch die Eichen (Quercus spp.) und die Kastanien (Castanea) gezählt werden. Ebenfalls bedeutend sind die Birkengewächse (Betulaceae) mit den Birken und Erlen sowie die Nussbäume (Juglandaceae), die Ulmen (Ulmaceae) und die Maulbeergewächse (Moraceae). Zu den Rosiden zählen die Linden aus der Familie der Malvengewächse, die ObstgehÜlze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) sowie die Leguminosen (Fabales) mit sehr zahlreichen, vor allem tropischen Arten. Neben der Gattung Dalbergia (Palisanderbäume) gehÜrt auch die Gattung Robinia in diese Gruppe. Wirtschaftlich bedeutsam sind die Zedrachgewächse (Meliaceae) mit den Gattungen Entandrophragma (Mahagonibäume) und Cedrela sowie die Familie der Dipterocarpaceae mit der Gattung Shorea (Meranti, Bangkirai).
Siehe auch
:
Baumartengruppe
Morphologie
Baumartige Lebensformen zeigen eine groĂe Variationsbreite in ihrem Aufbau (Morphologie). Assoziiert wird mit dem Begriff Baum (bzw. Bäumlein) der Aufbau aus Baumkrone, Baumstamm und Baumwurzeln. Bei den baumartigen Farnen und den meisten Palmen finden sich einfache Stämme, die keine Ăste ausbilden, sondern schopfartig angeordnete, häufig gefiederte Blätter. Vor allem zeigen sie kein sekundäres Dickenwachstum und sind damit keine echten Bäume.
Wachstum
Bei den echten Bäumen wächst aus dem Spross der Keimpflanze durch Längen- und sekundäres Dickenwachstum der kßnftige Baumstamm heran: Es bildet sich der Spross an der Spitze durch die sich ständig erneuernde Gipfelknospe aufrecht weiter und wird zum geraden, bis zur hÜchsten Kronenspitze durchgehenden Baumstamm (Monopodium). In der Spitzenknospe gebildete Wuchsstoffe (Auxine) unterdrßcken die Aktivität der Seitenknospen. Bei vielen Baumarten lässt diese Dominanz des Haupttriebs mit dem Alter nach und es bildet sich eine typische, verzweigte Laubbaumkrone.
Bei anderen GehĂślzen wie der Buche oder der Hainbuche Ăźbernimmt eine subterminale Seitenknospe die FĂźhrung (Sympodium). Bei Bäumen entsteht so eine aufrechte âScheinachseâ (Monochasium). Im späteren Verlauf lässt die Dominanz der fĂźhrenden Knospe nach und aus weiteren Seitenknospen entwickeln sich stärkere Ăste, die schlieĂlich eine Krone bilden. Dies geschieht meist frĂźher als bei Bäumen mit monopodialem Wuchs.
Sträucher hingegen sind durch das vÜllige Fehlen der apikalen Dominanz gekennzeichnet. Zahlreiche bodenbßrtige Seitentriebe bilden hier eine weit verzweigte Wuchsform.
Bei GehÜlzen bildet sich an den Wuchsachsen während der Vegetationsperiode je ein Triebabschnitt (Jahrestrieb), dessen Beginn lange an den schmalen ringfÜrmigen Blattnarben der ehemaligen Knospenschuppen erkennbar ist. Ein weiterer Austrieb nach der Vegetationsperiode wird als Johannistrieb (Prolepsis) bezeichnet. Tropische Arten neigen zu mehrfachem Austrieb.
Alter
Aus der Zahl der Jahrestriebe und dem Grad der Verzweigung lässt sich das Alter eines Astes ermitteln. Diese Altersbestimmung wird jedoch bei zahlreichen Arten (zum Beispiel Fichte oder Tanne) und regelmäĂig bei älteren Bäumen durch die Ausbildung von sogenannten Proventivtrieben erschwert, die aus âschlafendenâ Knospen austreiben. Die regelmäĂige Bildung von Proventivtrieben wird als Reiteration (sprich: Re-Iteration) bezeichnet. Diese Wiederholungstriebe dienen der Erneuerung der Krone und verschaffen Bäumen die MĂśglichkeit, alternde Ăste zu ersetzen sowie auf Stress (Schneebruch, Insektenkalamitäten) zu reagieren.
Bäume kĂśnnen ein Alter von mehreren hundert Jahren, an bestimmten Standorten sogar von mehreren tausend Jahren erreichen. Die ältesten bekannten Individuen sind Ăźber 5000 Jahre alt. Die nachweislich ältesten Bäume Deutschlands werden auf etwa 600 Jahre datiert. Die ältesten bekannten Klonkolonien der Welt hingegen sind 60â70 Mio. Jahre alt.cite-ref-7[7]cite-ref-8[8]cite-ref-9[9]
Wächst der Baum unter im Jahresrhythmus schwankenden klimatischen Bedingungen, wird während der Vegetationsperiode ein Jahresring angelegt. Mit Hilfe dieser Ringe lassen sich das Alter eines Baumes und dessen Wuchsbedingungen in den einzelnen Jahren ablesen. Die Dendrochronologie nutzt dies, um altes Holz zu datieren und das Klima einer Region bis zu mehreren 1000 Jahren zu rekonstruieren.
Schädigungen
Seine Entwicklung bringt fßr den Baum zahlreiche Probleme und Schädigungen mit sich. Hierunter fallen vor allem:
⢠Pilzbefall,
⢠Insektenschaden,
⢠Windbruch (Baumteile brechen ab),
⢠Windwurf (der Baum wird mit den Wurzeln aus dem Boden gehebelt),
⢠Schneebruch (Baumteile unter schweren Schneelasten brechen ab),
⢠Blitzschaden (Stammteile werden abgesprengt),
⢠Frost (Trockenschaden durch Transpiration bei gefrorenem Boden, Stammrisse).
Bei Jungbäumen kommt es insbesondere zu:
⢠ßbermäĂigem Wildverbiss,
⢠Schälung der Rinde,
⢠Wßhlmausschaden an der Wurzel.
Einige wichtige Krankheiten, von denen Bäume befallen werden kĂśnnen, sind Brand, Krebs, Rost, Mehltau, Rotfäule, WeiĂfäule, Braunfäule und Harzfluss. Zu Missbildungen an Bäumen zählen die MaserkrĂśpfe, die Hexenbesen oder WetterbĂźsche sowie die Gallen.
Siehe auch
:
Waldschäden
Stamm
Definition
baumstamm aufbau-des-baumstammes
Der Baumstamm, in der Dendrologie Schaft genannt, ist die verholzende Hauptachse (Caulom) der Baumpflanze.
Bestandteile
Ein Querschnitt durch einen Baumstamm zeigt verschiedene Zonen. Ganz innen befinden sich das aus Primärgewebe bestehende Mark und das tote Kernholz. Bestimmte Baumarten (z. B. Buche, Esche) bilden fakultativ einen Falschkern aus, der sich in den Eigenschaften vom echten Kernholz unterscheidet. Weiter auĂen befindet sich das Splintholz, das der Leitung und Speicherung dient und sich bei sogenannten Kernholzbäumen farblich meist deutlich vom Kernholz abhebt. Bei der Eiche, der Eibe und der Robinie ist dies sehr gut sichtbar. Die Fichte hat einen farblosen Kern (Reifholz).
Die äuĂerste Schicht bildet die Baumrinde. Sie besteht aus der Bastschicht, die in Wasser gelĂśste Nährstoffe transportiert, und der Borke, die den Stamm vor UmwelteinflĂźssen (UV-Einstrahlung, Hitze, mechanische und biotische Schäden) schĂźtzt.
Zwischen der Bastschicht und dem Holz befindet sich bei Gymnospermen und Dikotyledonen das Kambium. Diese Wachstumsschicht bildet durch sekundäres Dickenwachstum nach innen Holz (Xylem) und nach auĂen Bast (Phloem). Das Holz zeichnet sich durch die Einlagerung von Lignin in die Zellwand aus. Dadurch werden die Zellen versteift und bilden ein festes Dauergewebe. Das sekundäre Dickenwachstum, die Lignifizierung der hĂślzernen Zellwand und die Vermehrung durch Samen verschafften den Bäumen in den meisten Biomen der Erde einen Vorteil gegenĂźber anderen Pflanzen und haben dort zur Entwicklung groĂflächiger Waldbestände gefĂźhrt. Ausnahmen bilden die WĂźsten, die arktischen Tundren und die zentralkontinentalen Steppen.
Hinsichtlich des inneren Baus des Baumstamms weichen die zu den Einkeimblättrigen gehĂśrenden Palmen von den echten Bäumen erheblich ab. Bei ersteren stehen die GefäĂbĂźndel im Grundgewebe zerstreut, weshalb es keinen KambiumÂring, keinen Holzzylinder und somit kein fortdauerndes sekundäres Dickenwachstum des Stammes gibt. Bei den zu den Dikotyledonen oder Gymnospermen gehĂśrenden Bäumen besitzt der Stamm schon in der frĂźhesten Jugend als dĂźnner Stängel einen unter der Rinde gelegenen Kreis von LeitbĂźndeln, der den Rindenbereich vom innen liegenden Mark scheidet. Dieser LeitbĂźndelring stellt in seiner inneren, dem Mark anliegenden Hälfte das Holz und im äuĂeren, an die Rinde angrenzenden Teil den Bast dar; zwischen beiden zieht sich der Kambiumring hindurch. Dieser wird aus zarten, saftreichen, sich ständig teilenden Zellen gebildet und vergrĂśĂert durch seinen laufenden Zellvermehrungsprozess die beiderseits ihm anliegenden Gewebe. So wird alljährlich an der AuĂenseite des Holzringes eine neue Zone Holzgewebe angelegt, wodurch die Jahresringe des auf diese Weise erstarkenden HolzkĂśrpers entstehen, die als konzentrische Linien am Stammquerschnitt wahrnehmbar sind. Andererseits erhält aber auch der weiter auĂen liegende Bast an seiner Innenseite einen jährlichen, wenn auch weit geringeren Zuwachs. Auf diese Weise kommt die dauernde Verdickung des Stammes und aller Ăste sowie auch der Wurzeln zustande.
Siehe auch
:
Ammenstamm
Wurzel
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Hauptartikel
:
Wurzel (Pflanze)
Auch in der Wurzelbildung unterscheiden sich die Bäume untereinander. Neben der genetischen Festlegung steuern die Erfordernisse der Verankerung des Baumes im Boden ebenso wie die Notwendigkeit der Versorgung der Pflanze mit Wasser und Nährstoffen die Intensität und Art des Wurzelwachstums. Man spricht entsprechend der Form des Wurzelstocks von Pfahlwurzel, Flachwurzel oder Herzwurzel. Bei der Pfahlwurzel wächst die Hauptwurzel senkrecht in den Boden hinab, was besonders fßr die Eiche charakteristisch ist. Flachgrßndige BÜden und hoch anstehendes Grundgestein oder Grundwasser begßnstigen z. B. die Bildung von Flachwurzeln. Trockene BÜden begßnstigen eine Bildung von Pfahlwurzeln. Die ßberwiegende Masse des Wurzelstocks machen bei den Bäumen nicht die verholzten Wurzelteile, sondern die mit einer Mykorrhiza vergesellschafteten Feinwurzeln aus.cite-ref-10[10] Im Boden verbinden sich viele Wurzeln symbiotisch mit Pilzmycelen. Bäume erhalten Mineralien wie Phosphor von den Pilzen, während Pilze von den Bäumen die Kohlenhydratprodukte der Photosynthese gewinnen.cite-ref-11[11] Die Pilze kÜnnen verschiedene Bäume miteinander verbinden, und es bildet sich ein Netzwerk, das Nährstoffe und Signale ßberträgt.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13] Die Gesamtwurzelmasse reicht oft an die Masse der oberirdischen Pflanzenteile heran. Bei einkeimblättrigen baumähnlichen Lebensformen endet der Stamm nahe unter der Bodenfläche und es entwickelt sich ein sprossbßrtiges Wurzelsystem (Homorhizie).
An alten Bäumen finden sich meist junge Adventivwurzeln, die alte, ineffektive Wurzeln ersetzen. Bei einigen Baumarten bilden oberflächennahe Wurzeln eine sogenannte Wurzelbrut, eine Form der vegetativen Vermehrung. Wurzelkappungen infolge von BaumaĂnahmen kĂśnnen das Absterben von Wurzelteilen bewirken und fĂźhren zum Eindringen von holzzerstĂśrenden Pilzen in den Baum. Dies ist die häufigste Ursache von irreparablen Baumschäden im städtischen Bereich.
Blätter
Bäume tragen Laubblätter oder Nadelblätter, die entweder mehrjährig am Baum verbleiben (immergrßne Arten) oder am Ende einer Vegetationsperiode abgeworfen werden (laubabwerfende Arten). Dazwischen liegen noch die halbimmergrßnen Arten, die am Ende einer Vegetationsperiode nur einen Teil ihrer Blätter verlieren, bei Neuaustrieb dann aber die vorjährigen ersetzen. Die NadelgehÜlze sind mit Ausnahme der Gattungen Lärchen (Larix) und Goldlärchen (Pseudolarix) immergrßne Arten. In den borealen und hochmontanen Biomen der Nordhalbkugel haben sich die immergrßnen NadelgehÜlze durchgesetzt, da sie zu Beginn der Vegetationsperiode bei ausreichender Temperatur sofort mit der Assimilation beginnen kÜnnen, ohne zunächst Assimilationsorgane bilden zu mßssen wie die laubabwerfenden Baumarten.
Die Gestalt der Blätter (Laub) ist ein wichtiges Bestimmungsmerkmal. Anordnung, Form, GrĂśĂe, Farbe, Nervatur und Zähnung sowie haptische Eigenschaften kĂśnnen zur Differenzierung herangezogen werden. Nicht minder brauchbar zur Unterscheidung im winterlichen Zustand sind die (Blatt-)Knospen des Baumes. Eine eindeutige taxonomische Identifizierung der Arten ist allerdings nur anhand der BlĂźten oder FrĂźchte mĂśglich. Manche Bäume sind mit Dornen ausgestattet. Dies sind entweder kurze Zweige, die mit dorniger Spitze enden (WeiĂdorne, Wildformen von Obstbäumen) oder es sind stachelartig ausgebildete Nebenblätter wie etwa bei der GewĂśhnlichen Robinie.
Ein europäischer Laubbaum trägt durchschnittlich 30.000 Blätter, die zusammen eine enorme Transpirationskapazität haben. An warmen Sommertagen kann der Baum mehrere hundert Liter Wasser verdunsten. Beispiel einer 80-jährigen, alleinstehenden Rotbuche:cite-ref-14[14] In diesem Lebensalter ist der Baum 25 Meter hoch, und seine Baumkrone mit einem Durchmesser von 15 Meter bedeckt eine Standfläche von 160 m². In ihren 2700 mÂł Rauminhalt finden sich 800.000 Blätter mit einer gesamten Blattoberfläche von 1600 m², deren Zellwände zusammen eine Fläche von 160.000 m² ergibt. Pro Stunde verbraucht diese Buche 2,352 kg Kohlenstoffdioxid, setzt 0,96 kg Wasser um und speichert 25.435 Kilojoule Energie in Form von 1,6 kg Traubenzucker (das entspricht ca. 7 kWh, die eingestrahlte Sonnenenergie ist etwa siebenmal grĂśĂer); dabei produziert sie 1,712 kg Sauerstoff und deckt damit den Verbrauch von zehn Menschen. Die 15 mÂł Holz des Baumes wiegen trocken 12.000 kg, allein 6000 kg davon sind Kohlenstoff.
BlĂźten
Die BlĂźten der Bäume aus gemäĂigten Breiten sind manchmal verhältnismäĂig unscheinbar; bei einigen Taxa sind einzelne BlĂźtenblattkreise reduziert. Einige Baumarten gemäĂigter Breiten haben eingeschlechtige BlĂźten. Dabei sitzen die BlĂźten beider Geschlechter entweder auf demselben Baum (einhäusig getrenntgeschlechtig, zum Beispiel Eiche, Buche, Hainbuche, Birke, Erle und Nussbaum) oder auf verschiedenen (zweihäusig getrenntgeschlechtig), so dass man männliche und weibliche Bäume zu unterscheiden hat (unter anderem bei Weiden und Pappeln). Andere Bäume wie Obstbäume, Rosskastanie und viele Bäume der wärmeren Klimate haben ZwitterblĂźten, die sowohl Staub- als auch Fruchtblätter ausbilden.
Frucht- und Samenbildung
Die Frucht- und Samenbildung zeigt weniger Eigentßmlichkeiten. Bei den meisten Bäumen fällt die Reife in den Sommer oder Herbst desselben Jahres; nur bei den Kiefernarten erlangen die Samen und die sie enthaltenden Zapfen erst im zweiten Herbst nach der Blßte vollständige Ausbildung. Die Frßchte sind meistens nussartig mit einem einzigen ausgebildeten Samen, oder sie bestehen aus mehreren einsamigen, nussartigen Teilen, wie bei den Ahornen. Saftige Steinfrßchte, ebenfalls mit einem oder wenigen Samen, finden sich bei den Obstbäumen, Kapseln mit zahlreichen Samen bei den Weiden und Pappeln.
Physiologie
Wuchs
Wie bei allen Pflanzen unterliegen auch bei Bäumen der Stoffwechsel und das Wachstum sowohl endogenen (genetisch festgelegten) als auch äuĂeren EinflĂźssen. Zu letzteren zählen vor allem die Standortverhältnisse, das Klima und die Konkurrenz mit anderen Organismen beziehungsweise deren schädigende Wirkung. Während der Vegetationsperiode sorgen die Spitzenmeristeme und das Kambium fĂźr stetigen Längen- und Dickenzuwachs. Beginn und Ende der Vegetationsperiode sind je nach Baumart durch die Witterung und die WasserverfĂźgbarkeit beziehungsweise durch die Tageslänge bestimmt. Das Wachstum wird dabei durch Phytohormone gesteuert und die Akkumulation von Biomasse gezielt optimiert. Bäume sind so in der Lage, sich an ändernde Wuchsbedingungen anzupassen und gerichtete Festigungs-, Leit-, Speicher- oder Assimilationsgewebe anzulegen.
Die Produktion neuen Gewebes mit dem sekundären Dickenwachstum und die Anlage neuer Jahrestriebe bewirkt, dass sich ein Baum ständig von innen nach auĂen erneuert. Der amerikanische Baumbiologe Alex Shigo hat daraus das Konzept der Kompartimentierung entwickelt, das den Baum als ein Ensemble zusammenwirkender Kompartimente sieht. Auf Verletzungen reagiert der Baum, anders als Tiere und Menschen, durch Abschottungsreaktionen und Aufgabe der eingekapselten Kompartimente (CODIT-Modell). Durch adaptives Wachstum optimiert er zudem seine Gestalt.
Computermodellierungen des Karlsruher Physikers und Biomechanikers Claus Mattheck konnten zeigen, dass Bäume durch adaptives Wachstum eine mechanisch optimale Gestalt anstreben und zum Beispiel Kerbspannungen in Verzweigungen vermeiden, so dass die Gefahr von Brßchen minimiert wird. Diese Erkenntnisse haben zu Optimierungen unter anderem im Maschinenbau gefßhrt.
Wasserleitung
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Hauptartikel
:
Wassertransport in Pflanzen
Der Wassertransport wird in den NadelgehĂślzen durch die Tracheiden, in den Laubbäumen durch die effektiveren GefäĂe (Poren) bewerkstelligt. Letztere sind bei den Laubbäumen entweder zerstreut (zum Beispiel bei Buche, Ahorn, Pappel) oder ringfĂśrmig (zum Beispiel bei Eiche, Ulme, Esche) im Jahresring angeordnet. Beispielsweise kann eine Eichenpore mit 400 Âľm Durchmesser 160.000-mal mehr Wasser als eine Nadelholztracheide mit 20 Âľm Durchmesser im gleichen Zeitraum transportieren.
Nach Ăźberwiegend vertretener Lehre funktioniert der Wassertransport der Bäume durch Saugspannungen in den Leitgeweben infolge Verdunstung an den Stomata der Blätter (Kohäsionstheorie). Dabei mĂźssen BaumhĂśhen bis Ăźber 100 Meter Ăźberwunden werden kĂśnnen, was nach dieser Theorie nur mit enormen DrĂźcken mĂśglich ist. Kritiker dieser Lehre behaupten, dass schon bei wesentlich geringeren HĂśhen die Saugspannung zum Abriss des Wasserfadens in den Kapillaren fĂźhren mĂźsste. Als gesichert gilt allerdings, dass im FrĂźhjahr Zucker in den Speicherzellen mobilisiert werden und durch den aufgebauten osmotischen Druck Wasser aus den Wurzeln nachflieĂt. Dabei werden im Bodenwasser gelĂśste Nährsalze (vor allem K, Ca, Mg, Fe) vom Baum aufgenommen. Erst nach Ausdifferenzierung der Blätter werden die in der Krone erzeugten Assimilate Ăźber den Bast stammabwärts transportiert und stehen fĂźr das Dickenwachstum zur VerfĂźgung. Eine Ausnahme bilden die ringporigen Laubbäume, bei denen die ersten FrĂźhholzporen aus den im Vorjahr gebildeten Reservestoffen gebildet werden.
Die sĂźĂen âBaumsäfteâ wurden von Menschen durch Einschneiden der Rinde abgezapft und durch Einkochen zu Sirupen weiterverarbeitet, beispielsweise Ahornsirup oder der Saft der Manna-Esche. Palmzucker oder Palmsirup allerdings ist ein Extrakt aus dem BlĂźtensaft der Nipa- und Zuckerpalme (Unterfamilie Arecoideae), Agavensirup stammt aus dem âSaftâ der zu den Stauden gehĂśrenden Agaven, Birkenzucker wurde ursprĂźnglich in Finnland direkt aus der Birkenrinde gewonnen.
Die Hydrologie beziehungsweise BodenĂśkologie unterscheidet zwischen dem Niederschlag, welcher im Bereich der Baumkrone auf den Boden trifft (Kronendurchlass) und dem Anteil, welche am Stamm herabflieĂt (Stammabfluss). Ein Teil des Niederschlags verdunstet direkt vom Baum (Interzeption) und erreicht den Boden nicht. Um die physikalisch grenzwertige Wasserversorgung sehr hoher Bäume von den Wurzeln zur Krone auszugleichen, ist etwa der KĂźstenmammutbaum in der Lage, zusätzlich Wasser mit den Nadeln aufzunehmen.cite-ref-15[15]
Ăkologie
Wald
Dort wo Bäume ausreichend Licht, Wärme und Wasser vorfinden, bilden sie Wälder. Im Jahr 2000 waren laut FAO 30 Prozent der Festlandmasse der Erde bewaldet. Pro Hektar binden Waldbäume zwischen 60 und 2000 Tonnen organisches Material und sind damit die grĂśĂten Biomassespeicher der Kontinente. Die Gesamtmenge der 2005 weltweit in den Wäldern akkumulierten Holzmasse betrug 422 Gigatonnen. Da etwa die Hälfte der Holzsubstanz aus Kohlenstoff besteht, sind Wälder nach den Ozeanen die grĂśĂten Kohlenstoffsenken der Biosphäre und damit fĂźr die CO2-Bilanz der Erdatmosphäre bedeutsam.
Die mit der Bestandsbildung von Bäumen einhergehende Konkurrenz um Ressourcen fßhrt zu einer Anpassung des Habitus gegenßber den freistehenden Exemplaren (Solitäre). Natßrlicher Astabwurf innerhalb der Schattenkrone sowie Verlagerung der Assimilation in die Lichtkrone sind Optimierungsreaktionen der Bäume, die zu einem hohen, schlanken Wuchs mit kleinen Kronen und oft zu hallenartigen Beständen fßhren (zum Beispiel Buchen-Altbestände). Eine Ausnahme und Besonderheit bezßglich der Biomasseproduktion stellen die ßber das Kronendach ragenden Emergenten (Urwaldriesen) vieler Regenwälder dar.
Die heutige Ausbreitung und Artenzusammensetzung der Wälder steht stark unter dem Einfluss der wirtschaftlichen Tätigkeit des Menschen. Der Ăbergang von der Jäger- und Sammlerkultur zum Ackerbau ging in den dicht besiedelten Regionen mit der ZurĂźckdrängung der Wälder einher. NĂźtzlich waren Bäume den Menschen zunächst vorwiegend als Brennholz (NiederwaldÂwirtschaft). Im Laufe der Entwicklung wurde die Gewinnung von Nutzholz aus Hochwäldern immer wichtiger. Diese Entwicklung hält an. Laut FAO wurden noch Ende der 1990er-Jahre weltweit 46 Prozent des weltweiten Holzeinschlags (3,2 Milliarden mÂł) als Brennholz genutzt, in den Tropen waren es sogar 86 Prozent. Die extensive Waldvernichtung in Zentraleuropa während des Mittelalters hat in der Neuzeit zur EinfĂźhrung des Prinzips der nachhaltigen Waldbewirtschaftung gefĂźhrt, nach dem nur so viel Holz entnommen werden darf, wie nachwächst.
Verbreitungszentren, Diversität
In den Primärwäldern der feuchten Tropen findet sich die grĂśĂte Artenvielfalt aller Waldtypen.cite-ref-16[16] Wichtige tropische Familien sind die Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae), Seifenbaumgewächse (Sapindaceae), Bombacaceae, Byttnerioideae (zu den Malvaceae), Mahagonigewächse (Meliaceae), HĂźlsenfrĂźchtler (Fabaceae), Caesalpiniaceae, Verbenaceae, Sterculiaceae, Dipterocarpaceae und Sapotaceae.
In der subtropischen Zone findet man Bäume unter den immergrĂźnen Myrtengewächsen (Myrtaceae) und Lorbeergewächsen (Lauraceae) sowie Silberbaumgewächsen (Proteaceae), denen sich in der wärmeren gemäĂigten Zone andere immergrĂźne Bäume anschlieĂen, so die immergrĂźnen Eichen, Granatbäume, Orangen- und Zitronenbäume sowie Ălbäume.
Dagegen sind in der gemäĂigten Zone die laubwechselnden Bäume vorherrschend. Hier sind Wälder von Eichen, Buchen und Hainbuchen charakteristisch. Zu den in Mitteleuropa heimischen Laubbäumen zählen die Ahorne, Birken, Buchen, Eichen, Erlen, Eschen, Linden, Mehlbeeren, Pappeln, Ulmen und Weiden. Typische Nadelbäume sind die Fichten, Kiefern, Lärchen, Tannen und Eiben. In Mitteleuropa häufig vorkommende Baumarten, die in diesem Gebiet ursprĂźnglich nicht beheimatet sind, sind die GewĂśhnliche Robinie, der Walnussbaum und viele Obstbäume. Eine detaillierte Aufstellung bietet die Liste von Bäumen und Sträuchern in Mitteleuropa.
Und obgleich auch hier bereits NadelhÜlzer in zusammenhängenden Waldungen auftreten, werden die Nadelwälder erst in der subarktischen (borealen) Zone vorherrschend, wo die Laubbäume nach und nach verdrängt werden. Artenvielfalt wie auch WuchshÜhe der Bäume nehmen mit zunehmender Annäherung an den Polarkreis ab. Eichen, Linden, Eschen, Ahorne und Buchen finden sich in Schweden nur noch diesseits des 64. Grades nÜrdlicher Breite. Jenseits dieser Breite besteht die Baumvegetation hauptsächlich aus Fichten und Tannen, die in zusammenhängenden Wäldern nordÜstlich noch ßber den 60. Grad hinausreichen, sowie aus Birken, die in zusammenhängenden Beständen sich fast bis zum 71. Grad nÜrdlicher Breite erstrecken, und zum Teil aus Erlen und Weiden.
Auch die HĂśhe Ăźber dem Meeresspiegel hat auf die Ausbreitung und HĂśhe der Bäume (in Abhängigkeit von der geographischen Breite) einen bedeutenden Einfluss. In den Anden finden sich noch bis in 5000 m HĂśhe Polylepis-Bäume. Unter 30 Grad nĂśrdlicher Breite, wo die Schneegrenze bei 4048â4080 m liegt, kommen auf dem Himalaja, nĂśrdlich von Indien, noch in 3766 m HĂśhe Baumgruppen vor, die aus Eichen und Fichten bestehen. Ebenso sind in Mexiko, unter 25â28 Grad nĂśrdlicher Breite, die Gebirge bis 3766 m mit Fichten und bis 2825 m hoch mit mexikanischen Eichen bedeckt. In den Alpen des mittleren Europas endet der Holzwuchs bei einer HĂśhe von 1570 m, im Riesengebirge bei 1193 m und auf dem Brocken bei 1005 m. Eichen und Tannen stehen auf den Pyrenäen noch bis zu einer HĂśhe von 1883 m; dagegen wächst die Fichte auf dem Sulitelma in Lappland, bei 68 Grad nĂśrdlicher Breite, kaum in einer HĂśhe von 188 m, die Birke kaum in einer von 376 m.
Insgesamt gibt es auf der Erde etwa 73.200 Baumarten, 19 % dieser Arten kommen in Eurasien vor, 8 % in Nordamerika, 13 % in Afrika, 8 % in Ozeanien und der artenreichste Kontinent mit 49 % aller Arten ist Sßdamerika. Von den etwa 73.000 Arten sind (Stand Januar 2022) etwa 9200 Arten laut einer Einschätzung von Wissenschaftlern nicht entdeckt und beschrieben.cite-ref-17[17] Der weltweite Datensatz der erfassten Baumarten umfasst Stand Januar 2022 insgesamt 64.100 Baumarten.cite-ref-18[18]
Bäume und Menschen
Die wissenschaftliche Lehre von den Bäumen (GehĂślzen) ist die Dendrologie. Anpflanzungen von Bäumen in systematischer oder pflanzengeographischer Anordnung, die Arboreten (von lateinisch arbor fĂźr âBaumâ), dienen ihr zu Beobachtungs- und Versuchszwecken. GehĂślze kĂśnnen vegetativ, das heiĂt durch Pflanzenteile, oder generativ durch Aussaat vermehrt werden. In Baumschulen findet eine gezielte Auslese, Anzucht und Vermehrung von Bäumen und Sträuchern statt. Neben der forstlichen Nutzung finden Bäume reichliche Verwendung im Garten- und Landschaftsbau. Mit der Baumpflege hat sich ein eigener Berufsstand zum Erhalt und zur fachgerechten Behandlung von Bäumen in urbanen Regionen entwickelt.
âKein anderes GeschĂśpf ist mit dem Geschick der Menschheit so vielfältig, so eng verknĂźpft wie der Baum.â
Das schrieb der Historiker Alexander Demandt und hat dem Baum mit Ăber allen Wipfeln â Der Baum in der Kulturgeschichte ein umfangreiches Werk gewidmet. FĂźr ihn beginnt die Kulturgeschichte mit dem Feuer, das der Blitz in die Bäume schlug, und mit dem Werkzeug, fĂźr das Holz zu allen Zeiten unentbehrlich war.
Nutzung
Neben der wichtigen Funktion der Bäume bei der Gestaltung von Kulturlandschaften begleitet vor allem die Holznutzung die Entwicklung der Menschheit. Abgesehen von der vor allem in Entwicklungsländern immer noch weit verbreiteten Brennholznutzung ist Holz ein vielseitiger Bau- und Werkstoff, dessen produzierte Menge die Produktionsmengen von Stahl, Aluminium und Beton weit ßbersteigt. Damit ist Holz nach wie vor der wichtigste Bau- und Werkstoff weltweit; Bäume sind dementsprechend eine bedeutende Rohstoffquelle.
Neben der Holznutzung werden Bäume auch zur Gewinnung von Blßten, Frßchten, Samen oder einzelnen chemischen Bestandteilen (Terpentin, Zucker, Kautschuk, Balsame, Alkaloide und so weiter) genutzt. In der Forstwirtschaft der industrialisierten Länder spielen diese Nutzungen eine untergeordnete Rolle. Lediglich der Obstbau als Teilbereich der Landwirtschaft ist in vielen Regionen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Der Anbau erfolgt in Form von Plantagen. Hochwertige Obstsorten werden meist durch Okulation oder Pfropfen veredelt. Dies erfolgt durch den Einsatz ausgewählter Obstsorten, wobei die bekannten und gewollten Eigenschaften der Frßchte einer Obstsorte auf einen jungen Baum ßbertragen werden. Zurßckgegangen ist dagegen die Nutzung von Streuobstwiesen, die frßher in vielen Gebieten Mitteleuropas landschaftsprägend waren.
Als groĂe Kohlenstoffsenke leisten Bäume einen wichtigen Beitrag gegen die derzeitige globale Erwärmung. AuĂerdem wird der wichtige Beitrag der StraĂenbäume zur Verbesserung der Luftqualität im Rahmen des Stadtklimas zunehmend als Teil der Städteplanung mit berĂźcksichtigt, denn Bäume verbessern die Stadtluft durch Sauerstoffproduktion, Staubfilterung und kĂźhlende Verdunstung.cite-ref-19[19] Dabei steigen die AnsprĂźche an die Stadtbäume durch den Klimawandel, der an vielen Orten u. a. fĂźr häufigere und längere Hitzewellen sorgt. Zu den am besten geeigneten Baumarten zählen, wenn man Faktoren wie den Wasserbedarf und den KĂźhlungseffekt betrachtet Robinie und Linde.cite-ref-20[20] Auf der Suche nach Stadtbäumen die hĂśhere Temperaturen, Schadstoffbelastung und Schädlinge besser verkraften als andere Sorten, erwiesen sich insbesondere Baumarten gut, die bisher noch nicht zum typischen Stadtbild zählen. Als besonders geeignet fĂźr den Einsatz im städtischen Bereich erwiesen sich â anhand von in Bayern durchgefĂźhrten Versuchsbepflanzungen â Silber-Linde, Europäische Hopfenbuche, Amberbäume, Ginkgos, ZĂźrgelbäume, der FranzĂśsische Ahorn sowie die zu den Ulmengewächsen gehĂśrenden Zelkoven.cite-ref-21[21]
Gesellschaftliches
Dieser Bedeutung entsprechend ist ein vielfältiges Brauchtum mit dem Baum verknĂźpft. Das reicht vom Baum, der zur Geburt eines Kindes zu pflanzen ist, Ăźber den Maibaum, der in manchen Regionen in der Nacht zum ersten Mai der Liebsten verehrt wird, Ăźber Kirmesbaum und Weihnachtsbaum, unter denen man feiert, und Ăźber den Richtbaum auf dem Dachstuhl eines neu errichteten Hauses bis zum Baum, der auf dem Grab gepflanzt wird. Nationen und VĂślkern werden bestimmte, fĂźr sie charakteristische Bäume zugeordnet. Eiche und Linde gelten als typisch âdeutscheâ Bäume. Die Birke symbolisiert Russland, und der Baobab gilt als der typische Baum der afrikanischen Savanne. Unter der Gerichtslinde wurde Recht gesprochen (siehe auch â Thing) und unter der Tanzlinde gefeiert.
Seit 1989 wird jedes Jahr im Oktober fĂźr das darauffolgende Jahr der Baum des Jahres bestimmt, zunächst vom âVerein Baum des Jahres e. V.â, seit 2008 von der âDr. Silvius Wodarz Stiftungâ und durch deren Fachbeirat, das âKuratorium Baum des Jahresâ (KBJ).cite-ref-22[22] Im Jahr 2000 wählte die Stiftung den Ginkgo-Baum (Ginkgo biloba) zum Baum des Jahrtausends als Mahnmal fĂźr Umweltschutz und Frieden.cite-ref-23[23]
Bäume, die als Risiko- oder Gefahrenquellen in Erscheinung treten, werden mitunter als Gefahrenbaum klassifiziert.
Mythologie und Religion
Zahlreiche Mythen erzählen von einem Lebens- oder Weltenbaum, der die Weltachse im Zentrum des Kosmos darstellt. Bei den nordischen VĂślkern war es zum Beispiel die Weltesche Yggdrasil, unter deren Krone die Asen ihr Gericht abhielten. So spielt der Baum in den Mythen der VĂślker als Lebensbaum wie die Sykomore bei den Ăgyptern oder in der jĂźdischen Mythologie eine Rolle. Kelten, Slawen, Germanen und Balten haben einst in GĂśtterhainen Bäume verehrt, und das Fällen solcher GĂśtzenbäume ist der Stoff zahlreicher Legenden, die von der Missionierung Nord- und Mitteleuropas berichten.
In vielen alten Kulturen und Religionen wurden Bäume oder Haine als Sitz der GÜtter oder anderer ßbernatßrlicher Wesen verehrt. Solche Vorstellungen haben sich als abgesunkenes religiÜses Gut bis in die heutige Zeit erhalten. Als Baum der Unsterblichkeit gilt der Pfirsichbaum in China. Der Bodhibaum, unter dem Buddha Erleuchtung fand, ist im Buddhismus ein Symbol des Erwachens.
Auch in der Bibel werden Bäume immer wieder erwähnt. Tanach wie auch das Neue Testament nennen unterschiedliche Baumarten, wie zum Beispiel den Olivenbaum oder den Feigenbaum, mit dessen relativ groĂen Blättern das erste Menschenpaar Adam und Eva laut 1. Mose/Genesis 3:7 nach ihrem SĂźndenfall ihre BlĂśĂe bedeckte. Im 1. Buch Mose, der Genesis, wird in Kapitel 1 in den Versen 11 und 12 berichtet, dass Gott die Bäume und insbesondere die fruchttragenden Bäume in seiner SchĂśpfung der Welt hervorbrachte. Zwei Bäume spielen in der SchĂśpfungsgeschichte eine entscheidende Rolle: Der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis (von Gut und BĂśse).
So hat der Baum auch in der christlichen Ikonographie eine besondere Bedeutung. Dem Baum als Symbol des SĂźndenfalls, um dessen Stamm sich eine Schlange windet, steht häufig das hĂślzerne Kreuz als Symbol der ErlĂśsung gegenĂźber. Ein dĂźrrer und ein grĂźnender Baum symbolisieren in den Dogmenallegorien der Reformationszeit den Alten und den Neuen Bund. In der Pflanzensymbolik haben verschiedene Baumarten wie auch ihre Blätter, Zweige und FrĂźchte eine besondere Bedeutung. So weist die Akazie auf die Unsterblichkeit der menschlichen Seele hin, der Ălbaum auf den Frieden und ist ein altes marianisches Symbol fĂźr die VerkĂźndigung an Maria. Der Zapfen der Pinie weist auf die Leben spendende Gnade und Kraft Gottes hin, die Stechpalme, aus deren Zweigen nach der Legende die Dornenkrone gefertigt war, auf die Passion Christi.
In der Geschichte
Der Arbre de Diane (Dianes Baum) ist eine Platane in Les Clayes-sous-Bois, Frankreich, die 1556 von Diana von Poitiers, der Mätresse Heinrichs II., gepflanzt worden sein soll.
Gedenkbäume sind Bäume, die zum Gedenken an ein Ereignis oder zum Gedenken an eine Person gepflanzt wurden.
Superlative
⢠Der hÜchste Baum der Erde soll eine 142 Meter hohe Douglasie im amerikanischen Bundesstaat Washington gewesen sein, die in den 1890er Jahren gefällt wurde und Nooksack Giant genannt wurde.cite-ref-24[24] Trotz Vermessung gelten die Angaben als unsicher. Als gesichert gilt eine andere, ßber 117 Meter hohe Douglasie aus Washington.cite-ref-25[25]
⢠Als hÜchster Laubbaum, der je vermessen wurde, gilt ein 132 Meter hoher, 1872 gefällter Riesen-Eukalyptus aus Victoria. Auch diese Messung wird von einigen Fachleuten angezweifelt.cite-ref-26[26]cite-ref-27[27] Weitestgehend anerkannt wird hingegen ein 1881 mit 114 Meter vermessenes Exemplar aus Victoria.cite-ref-28[28]
⢠Der hĂśchste lebende Baum der Welt ist der âHyperionâ, ein KĂźstenmammutbaum (Sequoia sempervirens) im Redwood-Nationalpark in Kalifornien mit 115,5 Meter WuchshĂśhe.
⢠Die beiden hĂśchsten lebenden Laubbäume der Welt sind mit rund 100 Meter ein Gelber Merantibaum in den Regenwäldern Borneos und âCenturionâ, ein Riesen-Eukalyptus in Tasmanien.
⢠Der hĂśchste Baum Deutschlands,cite-ref-29[29]cite-ref-30[30] ist âWaldtraut vom MĂźhlwaldâ, eine 67,18 Meter (Stand: 19. November 2019) hohe Douglasie (Pseudotsuga menziesii) im Arboretum Freiburg-GĂźnterstal, einem Teil des Freiburger Stadtwalds.cite-ref-31[31]
⢠Der in Bezug auf Stamm und Krone voluminÜseste Baum der Welt ist angeblich der General Sherman Tree, ein Riesenmammutbaum im Sequoia National Park, Kalifornien, USA: Volumen etwa 1489 Kubikmeter, Gewicht etwa 1385 Tonnen (US), Alter rund 2500 Jahre.
⢠Der am Stamm (ein StĂźck Ăźber dem Boden) dickste Baum ist der âBaum von Tuleâ, eine Mexikanische Sumpfzypresse (Taxodium mucronatum) in Santa MarĂa del Tule im mexikanischen Staat Oaxaca. Sein Durchmesser an der dicksten Stelle beträgt 14,05 Meter.
⢠Die ältesten Bäume bezogen auf einen einzelnen Baumstamm sind â gemäà verbĂźrgter Jahresringzählung â Ăźber 4800 Jahre alte Langlebige Kiefern (Pinus longaeva, frĂźher als Varietät der Grannen-Kiefer angesehen) in den White Mountains in Kalifornien.cite-ref-32[32]
⢠Der älteste Baum bezogen auf den lebenden Organismus ist die Amerikanische Zitterpappelkolonie âPandoâ in Utah, USA, deren Alter auf 14.000 Jahre geschätzt wird.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34] Aus den Wurzeln sprieĂen immer wieder neue, genetisch identische Baumstämme (vegetative Vermehrung), die etwa 100â150 Jahre alt werden.cite-ref-35[35] Bei einem Individuum der Art âHuon Pineâ in Tasmanien, das mindestens 10.500 Jahre (vielleicht sogar 50.000 Jahre) alt ist, ist der älteste Baumstamm etwa 2000 Jahre alt.cite-ref-36[36] Die ältesten Bäume Europas stehen in der Provinz Dalarna in Schweden. 2008 wurden dort etwa 20 gemeine Fichten auf Ăźber 8000 Jahre datiert, die älteste auf 9550 Jahre.cite-ref-37[37] Die einzelnen Baumstämme sterben dabei nach etwa 600 Jahren ab und werden aus der Wurzel neu gebildet.cite-ref-38[38]
⢠Die winterhärtesten Bäume sind die Dahurische Lärche (Larix gmelinii) und die Ostasiatische Zwerg-Kiefer (Pinus pumila): Sie widerstehen Temperaturen bis zu â70 °C.
⢠Die Dahurische Lärche ist auch die Baumart, die am weitesten im Norden ßberleben kann: 72° 30' N, 102° 27' O.
⢠Die Bäume in der grĂśĂten HĂśhe finden sich auf einer HĂśhe von 4600 Meter am Osthimalaya in Sichuan, dort gedeiht die Schuppenrindige Tanne (Abies squamata).
⢠Das Holz geringster Dichte ist jenes des Balsabaumes.
⢠Bäume, die bis dahin kahle Flächen besiedeln kÜnnen, sogenannte Pionierpflanzen, sind zum Beispiel bestimmte Birken-, Weiden- und Pappelarten.
⢠In der BonsaiÂkunst versucht man, das Abbild eines uralten und erhabenen Baumes in klein in der Schale nachzuahmen.
⢠Die älteste Baumart der Erde und vermutlich das älteste lebende Fossil in der Pflanzenwelt ist der Ginkgo-Baum (Ginkgo biloba).
Siehe auch
Filmografie
⢠Deutschlands älteste Bäume. Dokumentation, 45 Minuten. Ein Film von Jan Haft. Produktion: Bayerischer Rundfunk, Sendung am 23. April 2007.
⢠Planet Erde: Waldwelten. Dokumentation, 45 Minuten. Ein Film von Alastair Fothergill. Produktion: BBC, 2006, deutsche Erstausstrahlung: ARD, am 26. März 2007.
Literatur
EinfĂźhrungen/Ăbersichten
⢠Horst Bartels: GehÜlzkunde. Einfßhrung in die Dendrologie. 1. Auflage. Ulmer, Stuttgart 1993, ISBN 978-3-8252-1720-4 (Hervorragende Einfßhrung, bestehend aus einem systematischen Teil und einem WÜrterbuch der Dendrologie).
⢠Helmut Josef Braun: Bau und Leben der Bäume. 4. Auflage. Rombach, Freiburg 1998, ISBN 978-3-7930-9184-4 (Allgemeinverständliche und reichhaltig illustrierte Einfßhrung in Baumanatomie und -physiologie).
⢠Alex L. Shigo: Die neue Baumbiologie. Fachbegriffe von A bis Z. Haymarket Media Verlag Bernhard Thalacker, Braunschweig 1990, ISBN 978-3-87815-022-0 (Darstellung des Kompartimentkonzepts und der Wundreaktionen von Bäumen, zahlreiche Abbildungen).
⢠Claus Mattheck: Design in der Natur â Der Baum als Lehrmeister. 4. Neuauflage. Rombach, Freiburg im Breisgau/Berlin 1997, ISBN 978-3-7930-9470-8 (EinfĂźhrung in die Baummechanik).
⢠Peter SchĂźtt, Hans Joachim Schuck, Bernd Stimm: Lexikon der Forstbotanik. Morphologie, Pathologie, Ăkologie und Systematik wichtiger Baum- und Straucharten. 1. Auflage. ecomed, Landsberg am Lech 1992, ISBN 978-3-609-65800-1.
⢠Dietrich BÜhlmann: Warum Bäume nicht in den Himmel wachsen. Eine Einfßhrung in das Leben unserer GehÜlze. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2009, ISBN 978-3-494-01420-3.
BestimmungsbĂźcher
⢠Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der GehÜlze, Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. 2. Auflage. Ulmer, Stuttgart 2006, ISBN 3-8001-4832-3 (Die aktuelle und zugleich umfassendste GehÜlzflora, mit einem Winterbestimmungsschlßssel von Bernd Schulz).
⢠Ulrich Hecker: BLV Handbuch Bäume und Sträucher. BLV, Mßnchen 1995, ISBN 3-405-14738-7 (Bestimmungsbuch und Nachschlagewerk in einem).
⢠Alan Mitchell, John Wilkinson, Peter Schßtt: Pareys Buch der Bäume. Nadel- und Laubbäume in Europa nÜrdlich des Mittelmeeres. (The Trees of Britain and Northern Europe). Paul Parey, Hamburg/Berlin 1987, ISBN 3-490-19518-3.
Kulturgeschichte
⢠Federico Hindermann (Hrsg.): Sag' ich's euch, geliebte Bäume⌠â Texte aus der Weltliteratur. Manesse Verlag, ZĂźrich 1999, ISBN 3-7175-1672-8.
⢠Alexander Demandt: Ăber allen Wipfeln. Der Baum in der Kulturgeschichte. BĂśhlau, KĂśln 2002, ISBN 3-412-13501-1.
⢠Doris Laudert: Mythos Baum. Was Bäume uns Menschen bedeuten. Geschichte, Brauchtum, 30 Baumporträts. BLV, Mßnchen 1998; Neuauflagen ebenda 1999 und 2001, ISBN 3-405-15350-6.
⢠Graeme Matthews, David Bellamy: Bäume. Eine Weltreise in faszinierenden Fotos. (Trees of the World.) BLV, Mßnchen 1993, ISBN 3-405-14479-5.
⢠Gerd und Marlene HaerkĂśtter: Das Geheimnis der Bäume. Sagen â Geschichte â Beschreibungen. Eichborn, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-8218-1226-5.
⢠Fred Hageneder: Die Weisheit der Bäume. Mythos, Geschichte, Heilkraft. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2006, ISBN 3-440-10728-0.
⢠Klaus Offenberg: Das Jahrtausendtreffen: Ein Baummärchen. Agenda Verlag, 2011, ISBN 3-89688-437-9.
Weblinks
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â Zitate
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â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Wikibooks: Der Baum als Lebewesen
â Lern- und Lehrmaterialien
Wikisource: Baum
â Quellen und Volltexte
⢠Literatur von und ßber Baum im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Schaubild zum Aufbau eines Baumstamms
⢠Baum des Jahres
Informationen Ăźber verschiedene Baumarten:
⢠Baumliste
⢠Bundesamt fĂźr Wald Ăsterreich
⢠680 Tree Fact Sheets, University of Florida (englisch)
⢠GlobalTreeSearch, Botanic Gardens Conservation International (BGCI) (englisch)
Informationen ßber seltene mitteleuropäische Baumarten:
⢠Baumregister (Deutschland)
⢠Projekt FÜrderung seltener Baumarten (Schweiz)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Das HerkunftswĂśrterbuch (= Der Duden in zwĂślf Bänden. Band 7). Nachdruck der 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim 1997, S. 67 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). Siehe auch Friedrich Kluge: Etymologisches WĂśrterbuch der deutschen Sprache. 7. Auflage. TrĂźbner, StraĂburg 1910 (S. 42.).
cite-note-1-33. â What is a tree? University of Miami, College of Arts & Sciences, archiviert vom Original am 20. April 2014; abgerufen am 20. Dezember 2025 (englisch).
cite-note-2-44. â Thomas Gschwantner, Klemens Schadauer, Claude Vidal, Adrian Lanz, Erkki Tomppo, Lucio di Cosmo, Nicolas Robert, Daisy Englert Duursma, Mark Lawrence: Common tree definitions for national forest inventories in Europe. In: Silva Fennica. Band 43, Nr. 2, 2009, doi:10.14214/sf.463 (silvafennica.fi [abgerufen am 20. Dezember 2025]).
cite-note-55. â Community forestry rapid appraisal of tree and land tenure. Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, abgerufen am 20. Dezember 2025.
cite-note-66. â Burkhard BĂźdel: PflanzenĂśkologie I â Floren- und Vegetationsgeschichte. Vorlesungsskript TU Kaiserslautern.
cite-note-88. â National Trust - Antarctic Beech (Nothofagus moorei). In: trusttrees.org.au. Abgerufen am 9. April 2023 (englisch).
cite-note-99. â Where the old things are: Australia's most ancient trees. In: The Conversation. 18. April 2017, abgerufen am 4. Mai 2023 (englisch).
cite-note-1010. â Simon Egli, Ivano Brunner: Mykorrhiza â eine faszinierende Lebensgemeinschaft im Wald. In: waldwissen.net. 25. Oktober 2011, abgerufen am 8. März 2019.
cite-note-1212. â Ed Yong: Trees Have Their Own Internet. 14. April 2016, abgerufen am 8. März 2019 (amerikanisches Englisch).
cite-note-1313. â Peter Wohlleben: How trees send out news bulletins. 6. September 2016, abgerufen am 13. März 2019 (englisch).
cite-note-1414. â Beispielrechnung, zuerst bei Aloys Bernatzky (1966): Klimawirkungen von GrĂźnflächen und ihre Beziehungen zur Städteplanung. Anthos, Zeitschrift fĂźr Landschaftsarchitektur 5 (1): 29-34. seitdem vielfach reproduziert
cite-note-1515. â JĂśrg S. Pfadenhauer, Frank A. KlĂśtzli: Vegetation der Erde. Springer Spektrum, Berlin/Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-41949-2, S. 388.
cite-note-1616. â Nadja Podbregar: Weltkarte enthĂźllt Baumarten-Vielfalt. In: wissenschaft.de. 22. Februar 2019, abgerufen am 23. Februar 2019.
cite-note-1717. â Roberto Cazzolla Gatti, Peter B. Reich, Javier G. P. Gamarra, Tom Crowther, Cang Hui: The number of tree species on Earth. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 119, Nr. 6, 1. Februar 2022, ISSN 0027-8424, doi:10.1073/pnas.2115329119, PMID 35101981 (pnas.org [abgerufen am 1. Februar 2022]).
cite-note-1919. â GrĂźn fĂźr die GrĂźnstraĂe. Bäume zur Verbesserung des Stadtklimas NABU, abgerufen am 18. August 2021.
cite-note-2020. â Stadtklima. Diese Bäume kĂźhlen die GroĂstadt am besten Welt, abgerufen am 18. August 2021.
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